3 Tipps, wie Ihr Euren Messeauftritt erfolgreich gestaltet!

Die Messe ist vorbei, der Stand abgebaut, verpackt und wieder eingelagert – aber war der Auftritt wirklich erfolgreich oder sollte man für das nächste Mal etwas ändern? Viele stellen sich nach einem Event genau diese Fragen. Damit Ihr wisst, auf was Ihr bei der Auswertung der Messe achten solltet, haben wir Euch eine Liste mit den 3 wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Messeauftritt zusammengestellt.

 

 

1.     Ohne Ziele geht es nicht

 

Die ersten und wichtigsten Schritte, um den Erfolg messbar zu machen, finden weit vor dem eigentlichen Event statt. In der Planungsphase sollte man sich am Anfang überlegen, was mit dem Auftritt auf der Messe oder dem Event eigentlich erreicht werden soll. Nur wer sich mindestens ein Ziel klar absteckt, kann anschließend messen, ob dieses auch erreicht wurde. Einfach mal machen, ist hier also fehl am Platz.Wenn Ihr die Ziele möglichst SMART gestalten wollt, sollte nach der Zielsetzung in einem zweiten Schritt die Ausformulierung folgen. Man beantwortet dann im Grunde die Frage, „wie mach ich das eigentlich?“ Dabei gibt es eine goldene Regel: Je klarer die Strategie ausformuliert wurde, desto besser lässt sie sich in die Tat umsetzen. 

Wenn man die Ziele in einem dritten Schritt noch in kurzfristige und langfristige einteilt, erstellt man gleich noch einen Aktionsplan für die kommende und die kommenden Messen. Für langfristige Ziele gilt, dass hier Wünsche und Anforderungen für eine Entwicklung festgehalten werden, damit sich der Messeerfolg in Zukunft steigern lässt. Mit ihnen kann man seinen Auftritt von Event zu Event weiterentwickeln, indem Du beispielsweise unterschiedliche Kommunikationsstrategien austestet und die am besten funktionierenden für zukünftige Messen übernimmst.

Für die Festlegung der kurzfristigen Ziele sollte man sich immer nur das nächste Event vor Augen halten, da es hier vor allem darum geht, tatsächlich Umsatzbares festzuhalten.

 

Hier ein paar Beispiel für sinnvolle Messeziele:

-       Anzahl an Gesprächen mit potentiellen Kunden

-       Anzahl an festen Kundenterminen nach der Messe

-       Akquise von Neukunden

-       Gespräche mit Kunden am Stand geführt

-       Anzahl der Produktverkäufe auf der Messe

-       Steigerung der Bekanntheit der Marke/ eines Produkts/ einer Person, etc.

 

 

 

 

2.     Der Wert von Gesprächsprotokollen in Kundengesprächen

 

Eins ist mal klar, auf einer Messe wird sehr viel kommuniziert. Sie hatten ein wirklich einprägendes positives oder vielleicht auch negatives Erlebnis? Notiert es sofort. Aus unternehmerischer Sicht spielt hier natürlich das Stichwort „Kundenbindung“ die alles entscheidende Rolle. Wer sich Dinge aufschreibt, wirkt auf das Gegenüber definitiv engagierter und bleibt somit auch besser im Gedächtnis. Aber nicht nur die unternehmerische Seite profitiert von den Notizen, auch für Eure persönliche Entwicklung kann das sehr viel bringen, weil Ihr anhand der Notizen den Erfolg eurer eigenen Kommunikation messen könnt.

Notiert ihr neben den Klassikern wie Firma, Name oder Anschrift in den Gesprächen vor Ort auch in welchem Gebiet der Gesprächspartner Interesse gezeigt hat, lohnt sich das also für alle Seiten. Welche konkreten Ergebnisse Euer Gespräch gebracht hat oder was der Andere kritisch gesehen hat, wären ebenfalls lohnenswerte Informationen. Wenn man diese Fragen im Vorfeld als Ziele notiert, entstehen jede Menge Informationen, mit denen man eine ganz andere Gesprächsgrundlage in der Nachbereitung hat.

 

 

 

3.     Erhobene Daten nutzen

 

Wer denkt, dass eine Messe erledigt ist, sobald der letzte Besucher den Stand verlassen hat, der hat sich gewaltig geirrt. Viele Besucher holen sich auf einer Messe Inspiration und Ideen, mit wem und vor allem was sie in Zukunft für Projekte angehen könnten. Da es auch direkt vor Ort zur Planung von neuen Projekten kommt und sich dort auch neue Kooperationen schließen sowie neue Partner gewinnen lassen, sollte Eure Datengewinnung so umfangreich und strukturiert wie möglich geschehen. Dabei helfen euch Tablet oder Laptop, was sich ja heutzutage in jeder Tasche eines Vertrieblers finden lässt. In Verbindung mit den richtigen Softwarelösungen, können diese Werkzeuge den Messeerfolg enorm steigern, weil sie Prozesse optimieren.

Sogenannte ERP-Systeme („Enterprise Ressource Planning, übersetzt Geschäftsressourcenplanung“[1]) haben die Unternehmensprozesse mit ihrem Erscheinen nachhaltig verändert. Weil sie alle geschäftlichen Bereiche einer Firma in einer einzigen Softwarelösung vereinen können, bilden derartige Softwarelösungen den idealen Partner, um den Messeerfolg greifbarer zu machen und ihn zu fördern. Man kann die gewonnenen Kundeninformationen direkt in eine gemeinsame Datenbank eintragen, auf die jeder Teil der Firma Zugriff hat. Dadurch spart man sich zum Beispiel jede Menge Zeit beim Datenaustausch innerhalb des Teams. Die erhobenen Daten können auch schneller von allen bearbeitet werden oder man kann, wenn man die Ressourcen dazu hat, ein Back-Office Messeteam im Hintergrund agieren lassen. Dieses kann sich zum Beispiel schon während der aktuellen Messe mit den potentiellen Kunden in Kontakt setzen, um weitere Schritte abzusprechen. Mit ERP-Systemen kann man also die klassischen kommunikativen Vertriebsarbeiten (z.B. Kontakt zu Stamm- und Neukunden halten/aufbauen oder Ausloten von Betriebsfeldern zur Zusammenarbeit) wesentlich beschleunigen und intensivieren. Deinen Messeerfolg kannst du hier auch immer aktuell nachverfolgen, da man sieht, welche Ziele schon erreicht wurden oder welche Ziele noch offen sind.

 

Es gibt allerdings auch viele Gespräche, die nicht direkt vor Ort in eine produktive Zusammenarbeit übergehen, sondern bei denen erst Mal ein Kennenlernen und informatives „Abtasten“ des Gegenübers im Vordergrund steht.

Durch die gesammelten Informationen in der Datenbank, hat man hier die Möglichkeit im Nachhinein heraus zu filtern, welches Gespräch Potential für eine Zusammenarbeit beinhaltet hat und welches nicht. Mit den angefertigten Notizen kann man in einem ersten Schritt genau auswerten, wen man erneut kontaktiert und mit wem sich eine Zusammenarbeit höchstwahrscheinlich nicht lohnt.

Wertet Ihr diese Daten nach der Messe im Team aus, kann jeder von den Erfahrungen des Anderen mitlernen und profitieren. So könnt ihr im Team langfristig mit den gewonnenen Informationen euren Messeerfolg verbessern.

 

 

Ihr sucht Hilfe für einen erfolgreichen Messe- oder Eventauftritt? Schreibt uns einfach direkt an:  info@klardenker-gmbh.de